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Potpora iz Europskog fonda za regionalni razvoj.
Povećanje konkurentnosti proizvodnje poduzeća Naše Klasje d.o.o. kroz IKT tehnologije

Entscheiden, loslegen und nicht aufgeben!

Entscheiden, loslegen und nicht aufgeben!

10.3.2021.

Entscheiden, loslegen und nicht aufgeben!

Interview:
ZORAN ŠIMUNIĆ, VORSITZENDER DER GESCHÄFTSLEITUNG, NAŠE KLASJE D.O.O.

Seine inspirative Unternehmergeschichte begann er geleitet vom Glauben an das Potential der Marktnische, und heute produziert unter demselben Dach mehr als 40 SKU-Nummern. Zoran Šimunić ist Vorsitzender der Geschäftsleitung im Unternehmen Naše klasje, dem inländischen Marktführer in der Herstellung frischer Teigwaren. Wie man erfolgreich wird und dieser Erfolg 25 Jahre hinweg andauert? Lesen Sie im folgenden Text.

Erzählen Sie uns etwas mehr über sich, wie endeten Sie als Agronom in der Teigwarenindustrie?

Zur Zeit, als ich mein Diplom an der Agronomischen Fakultät in Zagreb abgelegt habe, waren unsere Getreidespeicher, Slavonien und Baranja, größtenteils okkupiert und viele meiner Kollegen der Agronomie mit mehrjähriger Erfahrung hatten keine berufsbezogenen Arbeitsmöglichkeiten. In solch einer Situation gab es wenige Chancen zur Beschäftigung in einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Ich fing an, bei einem Handelsunternehmen in Velika Gorica als Hilfsarbeiter im Lager zu arbeiten. Einige Jahre später habe ich zusammen mit meinem Partner ein Unternehmen gegründet. Wir beschäftigten uns mit Handelstätigkeiten.


Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg im Unternehmertum. Ohne spezifisches Wissen, welchem ein Marktwert zugeschrieben werden kann, hat es keinen Sinn, unternehmerisch tätig zu werden. Nebst dem eigenen Wissen kann man Wissen auch in der Zusammenarbeit mit jenen, die es besitzen, erwerben.


Wir haben ordentlich verdient, aber ich wollte etwas anderes. Mich hat die Produktion angezogen. Für frische Teigwaren habe ich mich entschieden, da dies damals eine sehr kleine Marktnische war, an deren Potential ich geglaubt habe.

Sie sind der größte inländische Hersteller frischer Teigwaren und Rohstoffe für die Backindustrie, was ist das Geheimnis zu Ihrem Erfolg?

Vom ersten Tag an bis heute arbeitet Naše klasje mit der Fakultät für Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie in Zagreb zusammen. Die Zusammenarbeit begannen wir, indem wir ein wissenschaftliches Projekt in hohem Fortschrittsgrad gemeinsam mit einem Team an Professoren für die Entwicklung technologisch innovativer Produkte und deren Vermarktung eingesetzt haben. Die Herstellungskapazitäten für diese Produkte haben sich heute im Vergleich zum Beginn um 15 Mal vergrößert.

Wir haben die Zusammenarbeit fortgesetzt und so erfolgten in unserem Betrieb die praktischen Teile zweier Doktorate, wir sind ein Musterbetrieb, der mehrmals jährlich von Studenten in Begleitung deren Mentoren besucht wird, und gerade befindet sich auch die Entwicklung eines weiteren innovativen Produktes in der Endphase.

In den vielen Vergleichen zu Westeuropa ist die Bedeutung und Stärke dessen Klein- und Mittelständischen Unternehmen hervorgehoben. Doch nur selten wird gesagt, dass eine große Anzahl an große Systeme gestützt ist, an Marktführer. Solche wirtschaftlichen Verhältnisse sind von beidseitigem Nutzen, denn den Kleinen wird somit die kritischste Frage, nämlich der Vertrieb, gelöst. Den Großen wird wiederum deren Schwäche genommen, und zwar die Trägheit. Die Kleinen haben Zutritt zum Markt, die Großen erlangen Flexibilität.

Die ersten 6 Jahre der Produktion frischer Teigwaren haben wir mit dem Unternehmen Dukat zusammengearbeitet, indem wir uns mit der Rohstoffbeschaffung und der Entwicklung und Produktion befasst haben, während Dukat sich mit Vertrieb, Logistik und Werbung beschäftigte. Diese Zusammenarbeit war ein guter Rückenwind zu Beginn unserer Reise.

Wir sind ein exportorientiertes Unternehmen. Unsere Produkte gelangen in 10 verschiedene Märkte von Griechenland bis Schweden. Der Export ist uns wichtig für die Risikostreuung. Wir sind darauf ausgerichtet, dass unsere Aurelia zu einer bedeutenden Marke frischer Teigwaren im Raum von der Adria bis zum Baltikum wird.

Im Jahre 2009 haben wir begonnen, wesentlich in die Informatisierung der Geschäftsprozesse zu investieren. Für die Investition in die Informatisierung gibt es keine Alternative und daher haben wir 2019 insgesamt 1,20 Millionen Kuna in eine neue Software investiert, um die Potentiale der neuen Fabrik noch besser zu steuern.


Der Erfolg kommt nicht durch Unternehmen, sondern durch die Menschen dahinter. Ich bin den ehemaligen und jetzigen Mitarbeitern dankbar, dass sie mit ihrem Wissen und ihrer Arbeit dieses Unternehmen so erfolgreich gestaltet haben.


Sagen Sie uns mehr zum Sortiment, Sie bieten frische Teigwaren, aber auch Rohstoffe für das Backgewerbe. Wie haben Sie sich ausgerechnet für die Produktion frischer Nudeln entschieden? Wie viele SKU-Nummern zählen Sie heute?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass große Unternehmen nach Prosperität in Kategorien mit großem Volumen suchen, und Unternehmer richten Sie zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit nach Produkten und Dienstleistungen, die nicht vorhanden oder sehr gering auf dem Markt vertreten sind.

Durch die Verfolgung der Trends und Änderungen des Lebensstils habe ich geglaubt, dass die Zeit für Produkte kommen wird, die schmackhaft sein müssen, deren Zubereitung aber schnell und einfach. Zu der Zeit, Anfang dieses Jahrhunderts, waren frische Nudeln nur schwer in unseren Regalen zu finden und waren allesamt importiert.

Heute haben wir mehr als 40 SKU-Nummern. Wir produzieren gefüllte Teigwaren (Tortelloni, Ravioli), Schnittnudeln (Tagliatelle, Fettuccine...), unsere traditionellen Nudelformen (Fuži, Makaruni, Šurlice), Lasagneblätter... Wir bieten alles in verschiedenen Verpackungen für den Einzelhandel und den HoReCa-Kanal an. In der Entwicklung befinden sich noch einige Produkte.

Woher beschaffen Sie Ihre Zutaten? Sind Sie auf irgendwelche Schwierigkeiten gestoßen?

Alle Zutaten und Materialien, die von der Qualität her und den erforderlichen Lebensmittelstandards entsprechen, beschaffen wir auf dem kroatischen Markt.

Jahrelang war es für uns unangenehm, auf die Frage über den Ursprung des Mehls zu antworten. In Kroatien wurde nämlich kein Hartweizen (Durumweizen) angebaut. Aus diesem Grund sind wir besonders stolz, es geschafft zu haben, die Herstellung von Durumweizen in der kroatischen Region Baranja anzuregen, und wir stellen als Einzige Nudeln aus ausgesprochen hochwertigem und nutritiv wertvollem einheimischen Durumweizen her. CSR kann kein wichtigeres Kriterium als die geforderte Qualität sein.

Sie haben eine interessante Geschäftsphilosophie, sagen Sie uns mehr dazu?

Es ist wünschenswert, dass Projekte, die Sie langfristig entwickeln, auch ihren ideologischen Hintergrund haben und dass dieser authentisch ist. Unser ideologischer Hintergrund ist einfach und setzt sich aus vier Gedanken zusammen:

Die Geschichte der Menschheit ist nichts anderes, als das ständige Streben des Menschen nach dem inneren Gleichgewicht eines gesunden Körpers und einer glücklichen Seele. Wir respektieren die Übermacht der Natur gegenüber dem Menschen und versuchen, durch Lernprozesse und unsere Arbeit ihr Zusammenwirken besser zu verstehen.

Den Verzehr von Nahrung bewerten wir als höchste Form des Zusammenwirkens des Menschen und seiner Umgebung.

Leben bedeutet, sich schöpferisch in die Zeit und den Raum, in dem man lebt, einzubringen.

Was waren die größten Herausforderungen ganz zu Beginn der Geschäftstätigkeit? Wie sahen die ersten Investitionen und der Produktionsbeginn aus?

Die größten Herausforderungen waren die Wahl der Technologie, welche uns sofort die Herstellung von Produkten ermöglicht, die die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich lenken und aufrecht erhalten, als auch die Frage, wie man, als blutiger Anfänger, geschulte Facharbeiter verschiedenster Profile zu sich holt, da die Produktion vom ersten Tag an laufen muss. 

In der Regel erhielten wir Angebote für gebrauchte Ausstattung, aber wir wollten sofort besser sein und haben in eine innovative Technologie investiert, für die wir aufgrund unseres Wissens bewertet haben, dass es die Zukunft sein wird, und wir lagen richtig. Nicht lange nach unserer Investition wurde diese Technologie zum Standard. Wir hatten das Glück, dass unsere ersten Mitarbeiter gute und fachkundige lernbereite Menschen waren, und so sind wir alle zusammen gewachsen und haben uns fortgebildet.

Neulich wurden Sie mit der Auszeichnung ECO Lider Invest für 2020 gekürt, um was für einen Preis handelt es sich da?

ECO Lider Invest ist eine Auszeichnung, die vom angesehenen wöchentlichen Wirtschaftsmagazin Lider für jene Investition vergeben wird, die am meisten der nachhaltigen Entwicklung und Lebensqualität der Einwohner sowie dem Raum- und Umweltschutz beigetragen hat. Es imponiert uns, dass unsere Bemühungen in der Entwicklung unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen anerkannt und mit solch einer wichtigen und seltenen Auszeichnung belohnt werden.

Sie investieren in die soziale Verantwortung Ihres Unternehmens und sind insbesondere auf die Geschlechtergleichstellung fokussiert. Erzählen Sie uns mehr darüber?

An der neuen Verkaufsstelle Banovi oblizeki, am Zagreber Markt Dolac, präsentieren wir einem breiten Zagreber Publikum einige der besten Lebensmittelhersteller aus der Gegend von Zaprešić. Das sind angesehene Unternehmer: Vugrinec, Vrhovec, Đurinski, Agropošta, Crni kralj und Volim ljuto.

In unserem Werkgeschäft Aurelia in Kupljenovo haben Kunden die Gelegenheit, während sie ihre Lebensmittelprodukte wählen, die alle aus einem Umkreis von einigen Kilometern von der Fabrik stammen, 

die Musik der Folkloregesellschaft von Kupljenovo zu genießen, deren Musikträger zu kaufen und in Handarbeit hergestellte Gegenstände, Töpferwaren und rare Bücher lokaler Schriftsteller zu betrachten. Dort kann man sich auch über die touristischen Sehenswürdigkeiten von Zaprešić informieren. Wir sind besonders dankbar für die Mühe und den Enthusiasmus des großen Kenners und Förderers der Volksmusik beziehungsweise des Volkserbes, Herrn Ivica Ivanković. Zudem zieren die Wände unserer Verkaufsstellen (Aurelia frische Teigwaren und Banovi oblizeki am Zagreber Markt Dolac und Aurelia in Kupljenovo) Tapeten mit traditionellen Motiven weiblicher Trachten aus der Umgebung von Zaprešić und der Gespanschaft Zagreb.

Symbolisch ausgedrückt haben tausende Jahre lang der Geschichte der Menschheit Muskeln beziehungsweise Kraft dominiert. Als die ersten Maschinen erschienen sind, ist die Zeit der Übermacht des Gehirns gekommen. Mit der starken IT-Entwicklung, und insbesondere der künstlichen Intelligenz, wird das Gehirn nicht mehr dominieren. Es verliert seine Stellung gegenüber dem Computer, so wie auch die Muskeln gegen die Maschinen verloren haben. Es naht die Zeit des Herzens, und Frauen haben Herz. Das Herz als Symbol der Verbindung beziehungsweise Integration. Die innere Integration eines Unternehmens ist jener Wert, der ihm seine Zukunft sichert.

Sie sind Träger der Zertifikate Hrvatska kvaliteta (Kroatische Qualität) und Izvorno hrvatsko (Ursprünglich kroatisch), warum sind diese für Sie wichtig?

In etwas mehr als 25 Jahren meines unternehmerischen Daseins habe ich mich oftmals an die Kammer gestützt und gute, genaue und nützliche Informationen erhalten. Ich bin mir sicher, dass der Wert von dem, was wir von der Kroatischen Wirtschaftskammer fordern und erhalten, größer als der von uns geleistete Jahresbeitrag ist.

Als wir auf dem Markt erschienen sind, waren in der Kategorie nur Importprodukte. Das auf der Vorderseite der Verpackung gedruckte Gütesiegel Kroatische Qualität trägt bedeutend zur Differenzierung vom Wettbewerb bei. Die neuen EU-Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln bringen erleichternde Vorteile für Produkte mit nationalen Gütesiegeln.

Ende letzten Jahres haben Sie eine neue Produktionsstätte eröffnet. Um was für eine Investition handelt es sich da?

Die neue Produktionsstätte ermöglichte einen Umzug von drei Standorten, an denen wir gearbeitet haben, zu einem einheitlichen Standort, eine größere Kapazität für die bestehenden Produkte und die Investition in neue Technologien für die Entwicklung neuer Produkte sowie weitaus bessere Arbeitsbedingungen. Kurz gesagt, wurden die Grundsteine für den Fortbestand und das Wachstum von Naše klasje gelegt.

Die Investition ist mehr als 38 Millionen Kuna wert und die Fabrik nennt sich auch das Grüne Haus, weil wir neben der Produktqualität auch außerordentliche Sorge um die Umwelt tragen. Wir denken an die Umwelt auch bei der Wahl der Maschinen und Ausstattung. Wegen der frischen Zutaten wie etwa Eier, Prosciutto und Gemüse, die in gekühlten Räumen aufbewahrt werden, wie auch unsere Fertigprodukte in den Kühlräumen, haben wir viel zum Kühlen. In der neuen Produktionsstätte in Zaprešić haben wir eine moderne Kühlungstechnologie gewählt, die anstatt Freongase, welche die Ozonschicht der Erdatmosphäre schädigen, CO2 und Ammoniak verwendet. Diese werden nicht verbraucht, sondern bewegen sich in geschlossenen Systemen, und die beim Kühlvorgang freigesetzte Wärme verwenden wir durch Rückgewinnung für das Vorwärmen von Warmwasser. Außerdem haben wir beschlossen, den Papierabfall zu reduzieren und haben ein papierloses Büro gestaltet. Dies war ein sehr anspruchsvoller Prozess, da wir das gesamte Archiv digitalisieren mussten. Auf Papier bewahren wir nur auf, was gesetzlich vorgeschrieben ist.


Neben dem Umweltschutz, dem wir vollkommen gewidmet sind und weitaus mehr investieren, als vom Gesetzgeber von uns gefordert wird, bemühen wir uns, lokale Traditionswerte und auch die lokale Lebensmittelproduktion zu fördern.


Wie sehen die nächsten Pläne aus? Bereiten Sie eine Erweiterung des Sortiments vor?

Die letzten zehn Jahre bauen wir das Image der Marke Aurelia auf der Produktion frischer Ravioli, Tortelloni, Tagliatelle und anderer Arten frischer Nudeln auf. Dieses Jahr haben wir entschlossen, dem Markt auch jene Nudelarten anzubieten, die bei den Liebhabern der traditionellen kroatischen Küche beliebt sind:  Fuži, Makaruni und Šurlice!

Neben frischen Nudeln planen wir demnächst auch frische Saucen ohne Zusätze auf Tomaten- und Käsebasis herzustellen, weil wir möchten, dass sie ein gutes Paar mit den Nudeln sind.

Wie ist die Situation auf dem Teigwarenmarkt? Wie viele inländische Hersteller gibt es im Vergleich zu den importierten?

Kroatien hat vor zwanzig Jahren 90 % aller Nudelwaren importiert, was die Folge des Scheiterns der Nudelfabriken war. Aufgrund der schwachen inländischen Produktion während der EU-Beitrittsverhandlungen kam es zur vollständigen Aufhebung der Schutzzölle auf Einfuhren. Als die Branche starker ausländischer Konkurrenz ausgesetzt war, erschienen kompetente Unternehmer, welche in die Teigwarenherstellung investieren und so gelangten wir 2009 zu einem Verhältnis von 50:50, was importierte und inländisch produzierte Nudelwaren betrifft.

In der Kategorie getrockneter Nudeln haben wir auch heute noch solch ein Verhältnis. Beim Anbetracht der Kategorie frischer Nudeln dominiert die inländische Produktion. Wir heben uns von der Konkurrenz durch ein weitaus besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, einen verbesserten Außendienstvertrieb durch unsere Vertriebskräfte, eine schnelle und sichere Distribution und ständige Investitionen in die Bewerbung der Kategorie beziehungsweise der Marke Aurelia ab.

Warum ist, Ihrer Meinung nach, die inländische Produktion wichtig?

Ende der 90er Jahre haben politische und sonstige Eliten die Idee von einem Kroatien als Land der Dienstleistungen befürwortet und dass es sinnlos ist, in die Produktion zu investieren. Man argumentierte dies mit der geostrategischen und infrastrukturellen Lage, mit der Einstellung, dass in der Welt bereits alles produziert wird... Damals wurde der Samen zur heutigen Entvölkerung Slavoniens und aller anderen Gegenden Kroatiens gesät, welche ihren wirtschaftlichen Wohlstand in erster Linie auf natürlichen Ressourcen begründen können, deren wirtschaftlichen Wert sie durch die Produktion erhalten. Mit dem Schwinden der Produktion sind die Einwohner nach gewisser Zeit ohne materielle Reserven geblieben, daraufhin ohne emotionelle Reserven, um letztendlich fortzuziehen.

Ein respektabler Prozentsatz Ihrer Produktion geht in den Export. Wie sehen Ihre Pläne in diesem Segment aus? Wie schaffen Sie das?

Für den Erfolg haben wir immer eine einfache Formel: Entscheiden, loslegen und nicht aufgeben. Wir haben 2005 beschlossen, ein exportorientiertes Unternehmen zu sein, und in den letzten 8 Jahren haben wir einen signifikanten Exportanteil (>35%) erzielt.

Wir haben in die neue Produktionsstätte investiert, um unsere Positionen auf den Exportmärkten beizubehalten und um unsere Wachstumschancen zu steigern, aber auch um unser Ziel vom Exportanteil von mehr als 50 % zu verwirklichen.

Wie kann man die inländische Produktion wiederbeleben?

Es ist schwer, aber es ist möglich, denn im Leben sowie im Geschäft ist alles möglich. Wenn ich mich nur auf den nahegelegenen Bereich fokussiere, so denke ich, dass die Landwirtschaft zum Business werden muss und aufhören muss, ein Bereich der sozialen Bedarfsdeckung zu sein. Zuschüsse und diverse andere staatliche Beihilfen sollten primär an Verbände von Landwirten (Genossenschaften u. Ä.) gerichtet werden und somit zur Zusammenlegung führen, welche die Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Produktion und eine stärkere Position in der Lebensmittellieferkette ist. Dies könnten die ersten Schritte hin zur Selbstgenügsamkeit Kroatiens in der Sicherstellung von Nahrungsmitteln für seine Einwohner sein. Mit „vollem Magen“ tritt man alle anderen Herausforderungen gestärkter und sicherer an.

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